Steinway 1901

Auswahldiscographie
Steinway-D-1901

Schubert: Forellenquintett
Zacharias, Leipziger Streichquartett
MDG 307 0625-2

Mozart: Klaviertrios
Trio Parnassus
MDG 303 0373-2

Reger: Klavierquartette
Tanski, Mannheimer Streichquartett
MDG 336 0714-2
MDG 336 0715-2

Hindemith: Sämtliche Sonaten vol. 1-9
Ensemble Villa Musica
MDG 304 0691 bis
MDG 304 0697

Bach/Reger: Brandenburgische Konzerte
Klavierduo Trenkner-Speidel
MDG 330 0635-2

Mahler: 6. u. 7. Sinfonie
(bearb. Casella, Zemlinsky)
Klavierduo Zenker-Trenkner
MDG 330 0837-2

Busoni: Bach/Busoni
Claudius Tanski
MDG 312 0436-2

Cage: Das Klavierwerk
Steffen Schleiermacher
MDG 613 0781 bis
MDG 613 0789

Clementi vol. 1-3
Stefan Irmer
MDG 618 0651 bis
MDG 618 0653

Mozart
Christian Zacharias
MDG 340 0961-2

 

Man muß nicht die Regersche Schlagfertigkeit haben, um zu wissen, daß künstlerische Höchstleistungen wesentlich von der Klanginspiration des verwendeten Instruments abhängen. Es ist allseits bekannt, daß die Detmolder Tonmeister und Musikproduzenten Dabringhaus und Grimm für die Auswahl der Werke, der Aufnahmetechnik und der Aufnahmeräume mehr Zeit als andere Labels aufwenden – sie richten ihre Aufmerksamkeit aber seit jeher auch akribisch auf das Instrument.

MDG tat im Frühjahr 1990 den entscheidenden Schritt und beauftragte eine weltweit renommierte Restaurierungswerkstatt mit der Wiederherstellung eines phänomenal klingenden Steinway-D-Konzertflügels des Jahres 1901.

Die erste Begegnung fand in einem Gasthof im badischen Schrießheim statt, wo das Instrument als Klavier des Männergesangsvereins "Lyra" stand. In dem Bewußtsein, ein Instrument von außergewöhnlicher Schönheit aus dem Dornröschenschlaf erwecken zu können, begann eine dreijährige Restaurierung. Das Ergebnis ist ein herausragendes Instrument, das mit "sehr persönlichem und geradezu unheimlich expansivem Klang" (Fono Forum) nicht nur optisch aus der schwarzen Masse üblicher Flügel hervorsticht.

Die inzwischen auf dem Flügel eingespielten vielfach preisgekrönten Aufnahmen legen ein beredtes Zeugnis vom Erfolg der Restaurierung und der hervorragenden Qualität dieses Instrumentes ab, das sicher schon 1901 seine Erbauer stolz auf ihr Werk gemacht hat.

J. Thalmann

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Stand: 3. Mai 2006